Die zwei Wege zur Freude

By Jan | Achtsamkeit

Feb 09

Kennst du Menschen, die tiefe Freude ausstrahlen? Also nicht nur kurze Momente von Spaß und Humor, sondern Freude, die wie eine Strahlung von einem Menschen ausgeht.  Es tut so gut, mit solchen Menschen zusammen zu sein. Wer zu wenig Freude in seinem Leben empfindet, hat sich vielleicht noch nicht bewusst dafür entschieden, ein Leben der Freude zu führen. Das mag sich provozierend anhören, aber lass dich auf folgende Gedanken mal ein:

Beim ersten Weg der Freude frage dich: „Was bringt mein Herz zum tanzen?“ Erinnere dich daran, was dir schon mal Freude gemacht hat und entscheide dich dafür, dies jetzt wieder in deinem Leben hineinzunehmen. Kein anderer Mensch ist hierfür zuständig. Es ist deine Aufgabe. Denke hierbei auch an die ganz kleinen Dinge: Ich persönlich mache fast jeden Tag einen kleinen 10-Minuten-Spaziergang. Dabei versuche ich ganz im JETZT zu sein, einfach nur wahrzunehmen und Gott für alle möglichen Dinge zu danken, die mir gerade durch den Kopf gehen.  Was ist es bei dir?  Deine Lieblingsmusik, eine Entspannungsmassage, Tagebuch schreiben, bewusste kleine Pausen mit einem guten Tee…  Das alles kannst du dir ohne weiteres gönnen! Erlaube dir das, was dir Freude macht.
Der zweite Weg zur Freude, der sogar noch tiefer geht und den ersten nicht ausschließt: Stell dir dir Frage, wo in deinem Leben die Freude nicht ist.

Kümmere dich um deine Trauer,  Angst, Wut,  oder einfach eine bestimmte Ungewissheit oder Unsicherheit, die deinem Leben die Schwungkraft nimmt.Ungewissheit  ist gerade die Bedingung, die den Menschen zur Entfaltung seiner Kräfte zwingt.“ so hat es Erich Fromm einmal formuliert. Das Ungewisse ist ein wichtiger Motor zur Entfaltung unserer Kräfte. Es gehört zu unserem Entwicklungsprozess als Mensch auf dieser Erde. Es ist für unsere Entwicklung sehr abträglich, wenn wir immer alles gleich wissen. Dann gäbe es wohl gar keinen Grund mehr, auf der Erde zu leben, bestimmte Erfahrungen zu meistern und im inneren zu wachsen. Ungewissheit fördert uns darin, mehr Vertrauen zu entwickeln – in uns, in das Leben, und in Gottes Führung. Wenn du in deine Unsicherheit mal ganz bewusst hineingehst, ihr nachspürst und dann im Gebet zu Gott bringst, kann genau diese Kraft sich in Freude verwandeln.  Darüber ließe sich noch viel schreiben und lesen – aber am besten ist es, du probierst es mal aus.  HEUTE 😉 Denn Freude gehört zu deiner Natur!

PS: Zu diesem Thema passt übrigens unser Seminar „Das schweigende Gebet“ und „Vision-Quest“.

 

 

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About the Author

Jan von Wille, leitet zusammen mit seiner Frau Susanne die Akademie für Lebenskunst und Leaderschip. Themen wie Achtsamkeit, moderne Spiritualität und Unternehmertum

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