persönliches Wachstum durch Meditation

Unglücklich im Job, aber keine Alternative?

By Jan | Achtsamkeit

Mai 09
unglücklich im Job

Was du tun kannst wenn du mit deinem Job nicht mehr glücklich bist

Im Laufe unseres Lebens haben viele von uns schon so einige Jobs hinter sich. So auch ich. Rückblickend kann ich sehen, dass jeder einzelne dieser Jobs einen Sinn hatte. Ich habe Fertigkeiten und Wissen erworben. Jeder noch so banale Job war ein wichtiger Teil für meine Lebenserfahrung, auch wenn ich dies damals noch nicht so erkennen konnte. Jeder kennt also das Problem unglücklich im Job zu sein.

Manche glauben, dass es früher auch einfacher und leichter war im Berufsleben. Das mag in mancher Hinsicht auch wahr sein. Die Generation unserer Eltern oder Großeltern hatten nicht so eine große Auswahl an Berufsmöglichkeiten und sie haben sich dann mit dem begnügt, was da war. Die Erwartungen waren nicht so hoch oder sogar gar nicht vorhanden. Man war froh sein Geld verdienen zu können.

Heutzutage sieht die Berufswelt ganz anders aus. Es gibt extrem viele Berufe und Möglichkeiten Geld zu verdienen. Durch Social Media werden uns andere Leben vorgelebt und das Gras ist am anderen Ufer ja bekanntlich immer grüner.

Dies ist wahrscheinlich der Grund, warum immer mehr Menschen unzufrieden mit ihrem Job sind. Die Erwartungen steigen immer höher und wir schwelgen mit unseren Gedanken in der Zukunft, wo alles besser sein soll.

Aber was ist denn eigentlich besser? Oft können wir gar nicht genau definieren, was wir denn genau verbessern wollen. Wir wissen nur, so wie es jetzt ist, gefällt es uns nicht.

Es ist enorm wichtig seine Ziele genau zu kennen,  um sie verwirklichen zu können.

Bist Du unglücklich in deinem Job und glaubst keine Alternative zu haben, dann ist dieser Artikel genau das Richtige für Dich, denn ich gehe näher darauf ein welche Folgen es haben kann, auf Dauer unzufrieden zu sein und gebe Dir ein paar Werkzeuge an die Hand, um aus dieser Situation zu kommen.

Meist sind unsere eigenen Gedanken das Problem.

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Du hasst Deinen Job, kannst ihn aber nicht kündigen?

Es kann sein, dass Du das Gefühl hast, in deiner jetzigen Anstellung fest zu stecken. Für diese Annahme gibt es unterschiedliche Gründe. Ist Deine Familie zum Beispiel abhängig von Deinem Gehalt, dann kann dieser Druck eine enorme Last sein. Die Möglichkeit eines Jobwechsels erscheint fast unmöglich, da das Gefühl von Sicherheit viel stärker ist, als die Unzufriedenheit selber. Du bist dann unglücklich im Job und siehst keine Alternative.

Oder hast Du Menschen die bestimmte Erwartungen an Dich haben und Du möchtest sie nicht enttäuschen, dann kann der Schritt raus aus dem jetzigen Job auch eine große Hürde sein.

All diese Hindernisse sind im Endeffekt jedoch nur Konzepte und Glaubenssätze in unseren Köpfen. Unser Verstand kann die Zukunft meist nur auf Grund von vergangenen Erlebnissen konstruieren. Dies bedeutet, dass er nur Dinge vorhersagen und kalkulieren kann, die er schon kennt.

Oftmals ist unsere Zukunft doch aber voll von Dingen und Ereignissen, die wir niemals vorhersehen konnten und somit auch nicht planen konnten.

Problem auf der Arbeit

Du bist schon wieder unglücklich im Job wie bereits zuvor?

Eventuell hast Du schon öfter den Mut gehabt, den Job zu wechseln, weil Dir etwas nicht gepasst hat. Oder vielleicht hat Deine Intuition Dir gesagt, dass dieser Job aus irgendwelchen Gründen nichts für Dich ist. Und jetzt befindest Du Dich aber schon wieder in einer Anstellung oder einem Job, der sich nicht gut oder richtig anfühlt.

Wirst Du diesmal wieder mit den gleichen Problemen konfrontiert. Fragst Du Dich, wann Du denn endlich mal Glück hast und Deinen Traumjob findest? Dann ist es sehr wahrscheinlich, dass das Problem hier nicht Dein Job an sich ist, sondern ein generelles Thema, dass sich durch Deinen Job zeigt.

Bist du unglücklich im Job wegen deiner Kollegen?

Aus Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, die passenden Kollegen zu haben. Ist dort die Stimmung angespannt oder herrschen sogar Streitigkeiten, entsteht allein durch den Gedanken an die Arbeit eine Schwere. Diese Schwere hält uns davon ab, zufrieden und positiv zur Arbeit zu gehen. Wir sind dann unglücklich im Job und sehen keine Alternative.

Es wird in einer Gruppe von Menschen, meistens immer jemanden geben, mit dem man nicht so auf einer Wellenlänge ist, doch im großen und Ganzen hat das Verhältnis zu den Kollegen einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden auf der Arbeit, aber auch in der Freizeit.

Besonders schwer wird es, wenn uns der Inhalt der Arbeit sehr erfüllt, doch das Miteinander der Kollegen eher anstrengend bis toxisch ist. Hier fällt man die Entscheidung, den Job zu wechseln dann nicht so leicht.

Führt es zu einer Depression, wenn ich unglücklich im Job bin?

Das Wohlbefinden auf der Arbeit beeinflusst unser ganzes Leben, auch wenn wir uns nur ein paar Stunden in der Woche dort aufhalten. Sind wir so unglücklich im Job, dass wir schon jeden Morgen mit einem unschönen Gefühl aufstehen, dann kann dies gravierende Folgen auf unsere Gesundheit haben. Dieses Gefühl des unglücklich sein speichert sich in unserem System und wird zu einem dauerhaften Zustand.

Oft fühlen wir uns dann gestresst, eben weil wir nicht mehr im Umfeld der Arbeit sein möchten oder weil wir bestimmte Kollegen oder Situationen als unangenehm empfinden. Dieser Stress beeinflusst das Nervensystem und Stresshormone werden ausgeschüttet, die den Körper in Alarmbereitschaft bringen. Befinden wir uns dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum in diesem Modus, dann kann sich dies schädlich auf unsere körperliche und geistige Gesundheit auswirken. Wenn du mehr zum Thema „Stress reduzieren erfahren möchtest, lies den verlinkten Beitrag.

Möchtest Du wissen, ob Du unter chronischem Stress leidest und wie Du Stresshormone effektiv abbauen kannst, dann schau doch mal in diesen Artikel rein.

Zu den typischen psychischen Erkrankungen zählen unter anderem Depressionen und das Burnout-Syndrom oder die Erschöpfungsdepression.

überarbeitet im Job Stress

Wenn der Job die Seele krank macht, was tun?

Hat sich Dein Unglücklichsein schon zu einem dauerhaften Zustand entwickelt oder leidest Du schon an einer Depression, dann ist dies auch oft ein Resultat davon, dass wir nicht auf unsere Intuition gehört haben. Wir haben die Stimme unseres Herzens nicht beachtet und unsere Seele weiß sich nicht weiter zu helfen, als durch unseren Körper mit uns zu kommunizieren.

Körperliche Beschwerden sind eine Art der Kommunikation, denn sie erhalten meist mehr Beachtung, als die anfangs leise Stimme des Herzens.

Werden die Beschwerden trotzdem weiter ignoriert, dann können sich aus den anfänglichen Beschwerden richtige Krankheitsbilder entwickeln. Viele arbeiten bis zur völligen Erschöpfung. Wenn du mehr darüber wissen möchtest, lies meinen Beitrag zum Thema „Arbeiten bis zum Umfallen.

Die Seele kann per se nicht krank werden, doch sie versucht auf verschiedene Wege Aufmerksamkeit zu erlangen. Sollte dies nicht gelingen, kann es sein, dass sie sich zurück zieht und resigniert. Man sollte auch wissen, wie man Burnout Prävention betreiben kann, für mehr Infos dazu, einfach den verlinkten Beitrag lesen. Es beginnt mit Stress und endet mit Burnout.

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Gibt es alternative Jobs für Einsteiger?

Der heutige Arbeitsmarkt ist so vielfältig, dass man meinen sollte, dass es für jeden die passenden Betätigung geben sollte. Zu den Zeiten unserer Eltern oder Großeltern wurde die Berufswahl ziemlich früh getroffen und es gab auch eine geringere Auswahlmöglichkeit.

Auch wir werden schon in unserer Teenager-Zeit mit dieser Frage konfrontiert. Nicht alle haben zu dieser Zeit aber Ihre Zukunft schon klar vor Augen.

Zum Glück ist es mittlerweile kein Problem mehr, wenn der Lebenslauf nicht geradlinig verläuft. Ganz im Gegenteil, viele Personaler und Geschäftsführer begrüßen es mittlerweile sogar, wenn der Bewerber eine Vielzahl von Tätigkeiten ausgeübt hat und sich somit viel Wissen und Erfahrung aneignen konnte.

Aus diesem Grund gibt es jetzt mehr denn je die Möglichkeit als Quereinsteiger in Berufe einzusteigen, die vorher eventuell nicht offen waren. Außerdem gibt es mittlerweile viele neue Berufe, die durch die Globalisierung und Digitalisierung erst entstanden sind.

Um rauszufinden, welche Berufe einen Quereinstieg ermöglichen, lohnt es sich dies näher zu recherchieren. Oft wird schon in der Stellenanzeige darauf hingewiesen. Grundsätzlich würde ich empfehlen, dass Du Dir erst einmal darüber bewusst wirst, wo Du beruflich denn hinmöchtest. Von diesem Punkt aus, kann Du dann einen Plan erstellen, wie Du an Dein Ziel kommst.

Wichtig ist auch den Ursprung Deines Bedürfnisses, den Job zu wechseln, zu erkennen. Nicht selten erhoffen wir uns dadurch bestimmte neue Umstände und haben Erwartungen, die der neue Job uns vielleicht auch nicht erfüllen kann. Auch kann es manchmal sein, dass dein Energielevel nicht stimmt. Hier empfehle ich dir meinen Artikel zum Thema mehr Energie bekommen.

Erkennen wir unsere wahre Intention, dann merken wir manchmal, dass der Beruf an sich vielleicht gar nicht das Problem ist, sondern andere Faktoren.

Ist dies der Fall, dann müssen wir uns darüber im Klaren sein, dass ein Berufswechsel nicht die Lösung unseres Problems sein würde. Dieses Problem würden wir dann garantiert mit in den neuen Beruf nehmen.

Was kann man also tun, wenn man im Beruf unglücklich ist?

Bist Du in deinem jetzigen Beruf unglücklich, dann ist der erste Schritt heraus zu finden, woher dieses Gefühl eigentlich kommt. Geht es hier wirklich um Deinen Beruf oder um die Umstände auf Deinem Arbeitsplatz?

Machen Dich die Kollegen oder Dein Arbeitsplatz unglücklich, dann gibt es zuerst einmal zwei Möglichkeiten.

Entweder Du wechselst Deine Stelle oder Du beginnst Dir Deine Probleme auf der Arbeit anzuschauen, denn jeder Konflikt und jede Interaktion mit Anderen spiegelt uns Themen die wir noch nicht verarbeitet und angeschaut haben.

Du könntest Dieses Problem als Herausforderung nehmen, Dich besser zu verstehen. Wenn Du den Ursprung dieses Gefühls des Unglücklichseins erkannt hast, dann kannst Du auch viel besser entscheiden, welche Strategie für Dich in Frage kommt. Dann weisst Du, ob es an dem Beruf selber liegt oder nur an den Umständen, die beim nächsten Job mit großer Wahrscheinlichkeit wieder auftreten würden.

Solange wir uns unseren Themen nicht stellen, werden Sie uns immer wieder präsentiert werden. Der neue Beruf oder die neue Anstellung können dann am Anfang ganz anders wirken, doch die Themen werden in einer anderen Verkleidung garantiert wieder kommen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, den wahren Ursprung dieses Gefühls zu erkennen. Es gibt verschiedene Werkzeuge mit denen zu Dich und Deine Themen erkennen kannst. Die Meditation ist eines davon.

Ich kann Dir diese sehr effektive Methode nur ans Herz legen. Schau doch mal auf meinem YouTube-Kanal vorbei, dort habe ich eine Vielzahl von geführten Meditationen und weiteren sehr interessanten Inhalt für Dich erstellt.

Warum bist Du überhaupt unglücklich / unzufrieden mit Deinem Job?

Die Meditation hat mir geholfen, mich besser zu erkennen und zu verstehen. So wird sie Dir auch zeigen, aus welchem Grund Du überhaupt unglücklich oder unzufrieden in Deinem Job bist. Oftmals liegt der Ursprung unseres Gefühls, nicht dort wo wir ihn vermuten.

Auch wenn es gegenwärtige Situationen sind, die Dich so unglücklich im Job machen, – du wirst vermutlich erkennen, dass Dir dieses Gefühl bekannt vorkommt.

Du hast es schon einmal oder sogar öfter gespürt. Dies ist ein Hinweis darauf, dass Dir diese Situation einfach nur zeigen möchte, dass in deinem Inneren noch etwas nicht verarbeitet wurde. Sie gibt Dir quasi die Chance, dies nun nachzuholen.

unglücklich im Beruf

Erwartungshaltung gegenüber der Arbeit

Eine weitere Ursache für Unzufriedenheit könnten auch Deine Erwartungen sein.

Sicher ist es einfach nur menschlich, Erwartungen zu haben. Vielleicht wurden wir aber auch so konditioniert, denn Menschen die viele und hohe Erwartungen an sich, an Andere oder an Situationen haben, werden selten zufrieden sein.

Schau Dir doch mal Deine Erwartungen an Deinen Job an. Eventuell erkennst Du, dass Du etwas erwartest, was Dir der Job niemals geben kann.

Folgende Fragen helfen Dir dabei:

            Wie könntest Du Deine Situation vielleicht anders betrachten?

            Welche andere Haltung könntest Du entwickeln?

            Kannst Du Dir vorstellen, dass es eine andere Sichtweise geben könnte?

Welche konkreten Optionen der Veränderung hat man? (Situation, Verhalten, Einstellung ändern)

Hast Du Deine Ursache der Unzufriedenheit erkannt, dann liegt es nun an Dir diese Situation in der Du Dich befindest, zu verändern. Es gibt viele Möglichkeiten der Veränderung und dies hängt natürlich auch immer von der Ursache ab. Im folgenden liste ich Dir ein paar Optionen auf, wie Du Deine Situation konkret verändern kannst.

Situation analysieren:

Was genau macht mich an meiner Arbeit unglücklich?

Verhalten beobachten:

Wie verhalte ich mich auf der Arbeit?

Wie verhalte ich mich meinen Kollegen gegenüber?

Erwartungen erkennen:

Welche Erwartungen habe ich an meine Arbeitsstelle?

Welche Erwartungen habe ich an meine Arbeitskollegen?

Welche Erwartungen habe ich an meinen Arbeitsplatz?

Glaubenssätze:

Welche Glaubenssätze habe ich zum Thema Arbeit?

Welche Gedanken kommen, wenn ich an meine Arbeit denke?

Wie haben meine Eltern über Arbeit gesprochen oder wie hast Du dieses Thema in Deiner Familie so wahrgenommen?

Welche Gedanken kommen dir zum Thema Geld verdienen?

War das Thema Geld und Arbeit ein großes Thema in deiner Kindheit?

Wenn Du all diese Fragen beantwortet hast, dann hast Du eine gute Vorstellung davon, was der nächste Schritt sein wird. Hast Du erkannt, dass Du einige hinderliche Glaubenssätze hast und Du weisst nicht, wie Du sie umprogrammieren kannst? Dann kann ich Dir sehr meinen Online-Intensivkurs empfehlen: „Negative Gedanken in Klarheit verwandeln“

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About the Author

Jan von Wille, leitet zusammen mit seiner Frau Susanne die Akademie für Lebenskunst und Leaderschip. Themen wie Achtsamkeit, moderne Spiritualität und Unternehmertum

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