persönliches Wachstum durch Meditation

Sucht – erkennen und frei werden

By Jan | Achtsamkeit

Aug 05
Sucht

Alles kann zur Sucht werden!

Tatsächlich kann alles zu einem wiederkehrenden, selbstzerstörerischen Verhalten werden.

  • Wieso ist das so?
  • Woran erkennst du ein solches Muster?
  • Und vor allem: wie kommst du wieder raus?

In diesem Artikel gebe ich dir entscheidende Hilfen.

Zuerst mein Geständnis

Ich habe Drogen genommen. Nicht die ganz harten, aber eine Zeitlang Marihuana (neben Zigaretten). Mit 17 Jahren.

Damals war ich stolz darauf.
Denn es war meine Auflehnung gegen die strenge und puritanistische Erziehung von zu Hause.
Meine Eltern hatten mir mitgegeben, dass ein kleiner Ausflug in die Welt der Drogen bereits mein Untergang sei.
Aber für mich war es wichtig, dass ich das selbst herausfinde!

Jan altes foto
Meine Erlebnisse mit Drogen waren für mich wichtig, um den Beginn eines Prozesses zu erleben, den ich in meiner Arbeit mit Menschen vom Ende her sehe.
Sucht kann sehr subtil sein oder auch so offensichtlich, dass das Leben einfach nicht mehr weitergeht. Immer hat es jedoch eine ganz bestimmte Funktion.

Die „Funktion“ der Sucht

Gedanken

Wenn wir eine Sucht in unserem Leben ausgebildet haben, versuchen wir damit immer irgendein Bedürfnis zu befriedigen: Wohlbefinden, Ruhe, Aufregung, positive Stimmung, Anerkennung, usw. Und wir wollen andere Dinge loswerden z. B. Angst, Scham, Hilflosigkeit, Erinnerungen an schmerzhafte Momente.

Die Probleme liegen auf zwei Ebenen:

1. Es funktioniert tatsächlich!

(Facebook funktioniert, um Einsamkeit zu unterdrücken, Alkohol funktioniert um Erinnerungen loszuwerden).

2. Es ist nicht nachhaltig.

Recht schnell verschwindet die Befriedigung und eine große Leere entsteht in uns. Ungute Gefühle wie Unruhe, Scham und Mangel ist die Folge.
Nun möchten wir diese unguten Gefühle wieder loswerden und greifen nach derselben Strategie:
Wir füllen das Loch mit demselben Verhalten, was zu diesem Loch geführt hat. Das Verlangen wird stärker, die Einsamkeit, der Mangel immer intensiver – Der Kreislauf schließt sich.
Das ist die psychologische Erklärung.

Befeuert wird diese Dynamik durch unsere Biologie.

Die Biologie der Sucht

Bei einer Sucht wird immer eine bestimmte Art von Freude und Lust erfahren. Dies liegt ganz einfach am Dopamin.

Dopamin ist ein Botenstoff, der in uns Glücksgefühle auslöst. Das geschieht in unterschiedlicher Intensität beim Essen, Sex, Alkohol, Bungie-Springen etc.

Soweit so gut.

Dopamin hat jedoch eine so starke Wirkung, dass sich unser Gehirn an diesen Zustand gerne und immer wieder erzeugen will.
Das tut es, indem es Dopamin bereits ausschüttet, bevor das lustvolle Ereignis bereits real beginnt. Allein ein Gedanke daran kann etwas auslösen.
Wenn wir es zugelassen haben, dass dieser Mechanismus zu einer Sucht wird, erleben wir den Teufelskreis:
Zuerst angenehme Gefühle.
Dann das Bedürfnis, davon immer mehr zu bekommen. Danach brauchen wir immer mehr davon, um uns überhaupt noch normal zu fühlen.
Du erlebst es dann so:
Mir geht es erst gut, wenn ich was trinke, spiele, etc.

Wie sieht es bei dir aus?

Folgende Fragen können dir helfen, deine ganz persönliche Position zu finden.
Danach möchte ich dir eine Hilfe mitgeben, wie du den Ausweg wieder finden kannst.
Du kannst diese Fragen auch in Form einer geführten Meditation machen:

 

Antworte dir zuerst ganz ehrlich:

Was ist dein Suchtmittel?

  • Was sind deine wichtigsten Ersatzbefriedigungen? Ist es eine Substanz wie Alkohol, Zigaretten, Koffein usw.
  • Oder eher eine Handlung, eine Gewohnheit? Fernsehen, Internet, endlose Arbeit.Oder sind es Gedanken und Vorstellungen, von denen du abhängig geworden bist? Tagträumerei, Sorgen machen, Kritisieren, Fantasieren.
  • Pornografie, Sex, Geld, Aussehen – alles, wirklich alles kann sich verkehren in eine Sucht.

Wahrscheinlich musst du nicht so lange suchen – nimm das, was dir zuerst in den Sinn kommt.

Und nun frage dich:

  • Was steckt hinter dieser Ersatzbefriedigung?
  • Welche Sehnsucht steckt hinter der Sucht?
  • Welches unerfüllte Bedürfnis?

Finde intuitiv ein Wort. Oder ein Satz:
Er könnte so beginnen: „ich sehne mich nach…“ oder „was ich eigentlich will oder suche ist…“

Und mach dir nun diese Verbindung bewusst:

„Das wonach ich mich wirklich sehne ist…. Zur Zeit kann ich diese Sehnsucht aber nicht erfüllen.
Deshalb hole ich mir als Ersatz indem ich ….
einer Schleife fest, eine Schleife, die mich mehr und mehr von mir selbst entfernt.

Dritte Frage

Wie funktioniert deine Schleife?

Mach dir diese Schleife noch etwas bewusster. Durchschaue dieses Spiel und bekomme schon dadurch etwas mehr von deiner ursprünglichen Macht zurück:

Schaue dabei durch die Augen eines sehr freundlichen Beobachters und erkunde genau, wie diese Schleife bei dir funktioniert.
Wenn du in der Sucht bist, in der Ersatzbefriedigung:

  • Was war der Auslöser?
    Was hat dich angetrieben?
    Gibt es ein körperliches Unbehagen, dass das Verlangen auslöst? Ein Geruch?
  • Welche Gedanken sind dabei beteiligt?
    Was sind deine „Wenn nur…“ Gedanken?
  • Kannst du aus der Position des Beobachters das Leiden mit Freundlichkeit anerkennen?

Aus dieser Position der Annahme … was wünschst du dir wirklich?
Dies ist der erste Schritt um aus dem hungrigen Geist aufzuwachen!

Und nun wende dich dir selbst liebevoll und neugierig zu, indem du dich fragst:

  • Was tut mir wirklich gut?
  • Was wünsche ich mir wirklich?

Nimm dir die Zeit wahrzunehmen was dir die Frage bedeutet.
Stell dir diese Frage aufrichtig an dir interessiert. Lausche auf Körper und Gefühle.

Je klarer du dir hierüber wirst, desto mehr Kraft und Motivation wirst du haben, um aus einer Sucht herauszufinden.

Ich wünsche dir ein freies Leben!

Letzter Gedanke:

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About the Author

Jan von Wille, leitet zusammen mit seiner Frau Susanne die Akademie für Lebenskunst und Leaderschip. Themen wie Achtsamkeit, moderne Spiritualität und Unternehmertum

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