persönliches Wachstum durch Meditation

Richtig Atmen – besser leben

By Jan | Achtsamkeit

Apr 27

Warum richtiges Atmen gar nicht so einfach ist

Unser Leben beginnt mit dem ersten Einatmen und endet mit dem letzten Ausatmen.

Als meine Mutter mit 91 Jahren ihren letzten Atemzug gemacht hatte, war ich direkt neben ihr.

Das war einer der bewegendsten Momente in meinem Leben.

Jeder Atemzug wird bedeutsam, wenn wir spüren, dass es einer der letzten sein kann.

Im Alltag atmen wir meist, ohne darüber nachzudenken.

Oder wann hast du das letzte mal einen bewussten Atemzug gemacht?

Doch wenn wir lernen, das Luftholen bewusst zu steuern, kann der Atem Körper und Geist heilen

Der Atem ist unser Lebensbegleiter

Vom ersten Schrei nach der Geburt bis zum letzten Ausatmen markiert er Anfang und Ende des Lebens. Ohne Nahrung, Wasser und Licht können wir einige Zeit lang überleben, aber nur wenige Minuten kommen wir ohne Luft aus.

Ägyptische, 4000 Jahre alte Grabinschriften preisen die wundersame „Heilkunst mit dem Atem“, die derjenigen mit „dem Messer“ oder mit „Pflanzensaft“ überlegen sei. Für die Ägypter der „Königsweg“ zur Heilung.

Seit 3000 Jahren gehört die Atmung zu den Säulen des in Indien entstandenen Yoga.

Inzwischen werden diese alten Erkenntnisse von Medizinern und Therapeuten wieder aufgegriffen. Ein ganzer Forschungszweig beschäftigt sich mit der Entschlüsselung der Geheimnisse der Atmung.
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Der Atem als Brücke zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein

Im Zentrum der Forschung steht der Atem als Verbindung von Bewusstsein und Unterbewusstsein.
Genauso wie Verdauung und Herzschlag wird die Atmung vom vegetativen Nervensystem gesteuert.

Unser Nervensystem bemerkt wie ein feiner Seismograf jede Bewegung und jedes Gefühl und passt die Atmung an den Energiebedarf an.

Bei Angst oder körperlicher Anstrengung beschleunigt sich die Atmung. Bei einem starken Schreck kann sie sogar aussetzen. Wenn wir entspannen oder schlafen, wird sie langsamer.
Für diese Zusammenhänge haben wir viele Bilder gefunden.

  • „Das ist atemberaubend schön!“
  • „Jemand hat keine Zeit zum Luftholen“.
  • „Es verschlägt mir vor Schreck den Atem“
  • „Der hat einen langen Atem“.

Anders als Herzschlag und Verdauung

Unserem Herzen können wir nicht befehlen, langsamer zu schlagen. Genau so können wir dem Magen nicht sagen, die Verdauung zu unterbrechen.

Unseren Atem jedoch können wir sehr leicht beeinflussen. Wir können ganz einfach langsamer oder schneller atmen. Der Atem bildet also eine Brücke, weil er willkürlich beeinflusst, was sonst unwillkürlich geschieht.

Somit ist unser Atem unser zentrales Steuerorgan für viele andere Vorgänge in unserem Körper.

Unser Herzschlag ist z.b. eng mit unserem Atem verbunden. Schlägt unser Herz schnell, wird auch unsere Atmung beschleunigt.

Genauso umgekehrt: Atmen wir für eine Zeitlang bewusst langsam, senkt sich Puls und Blutdruck ab.

Durch unseren Willen könnten wir unseren Blutdruck nicht beeinflussen. Nehmen wir den Atem zu Hilfe, gelingt uns das sehr leicht.

Ein Gutteil der Krankheiten kann einfach weggeamtet werden!

Voltaire

Die 4 besten Übungen für´s gesunde Atmen

Was gehört zur vollständigen Atmung?

Die volle Atmung besteht aus vier grundlegenden Phasen:

  • Einatmen
  • Pause
  • Ausatmen
  • Pause

Beobachte doch mal deinen nächsten Atemzug – also ein- und ausatmen…

Was hat länger gedauert? Das ein- oder das ausatmen?

Grundsätzlich solltest du immer länger aus- als einatmen.

Probiere aber mal unterschiedliche Atemweisen aus. Du kannst damit verschiedene Wirkungen erzielen. Bei Angst, Stress, Wut oder Schmerzen: Für tatsächlich alles gibt es eine Atemtechnik, mit der du einiges verbessern kannst.

Hier kommen die besten Vier:

Die Wechselatmung

Die Wechselatmung hilft bei Stress und Anspannung. Sie entschleunigt und beruhigt.

Beim langen Ausatmen wird der Blutdruck gesenkt und der Herzschlag etwas langsamer.

  • Entspannt und fördert dein Einschlafen
  • Steigert deine Konzentration
  • reduziert Stress und Angstzustände
  • Lindert Kopfschmerzen

So geht’s:

  • Setze dich entspannt hin.
  • Nun halte mit dem Zeigefinger deiner rechten Hand das linke Nasenloch zu und zähle beim Einatmen bis 5.
  • Verschließe nun mit dem Daumen das rechte Nasenloch und zähle beim Ausatmen bis 10.

Am stärksten wirst du den Effekt bei 10 bis 20 Wiederholungen spüren.

Die Bienenatmung

Vielleicht kennst du das ja das Gedankenkarussell. Du denkst und denkst und denkst. Je nach Gedankeninhalt kann das sehr belastend sein.

Nur wenige Minuten Bienenatmung helfen mir schon, tiefe Entspannung und Klarheit zu finden.

Stell dir einen Bienenkorb im Sommer vor. Überall summt und brummt es. Es duftet nach Blüten und Tannenharz. Und du selbst wirst nun anfangen zu summen, wie eine Biene – und wirst dabei automatisch ruhiger.  Angst und Ärger lösen sich auf, deine Konzentration nimmt zu.

  • Kräftigt die Stimme
  • Beruhigt bei Stress und Ärger
  • Fördert die Konzentration

So geht’s:

  • Halte deine Ohren zu, indem du sanft auf deine Ohrknorpel drückst. Also wolltest du einfach nichts mehr hören. Und schließe die Augen.
  • Wenn du magst, lege ein leichtes Lächeln in dein Gesicht und atme tief und langsam durch die Nase ein.
  • Beim Ausatmen bring deine Stimmbänder zum Schwingen, so dass ein Summen entsteht. Wie eine Biene. Du wirst dieses Summen durch die verschlossenen Ohren viel intensiver in deinem gesamten Kopf hören – und spüren.
  • Mach 8 Atemzüge in dieser Weise. Danach lass deine Ohren noch einen Moment verschlossen und spüre noch etwas nach. Lausche in die Stille…

Wenn dir diese Atemtechnik seltsam vorkommt, ist das genau richtig. Denn es lenkst du zugleich vom Ärger und Stress etwas ab. Zugleich bringt es die hohe Frequenz in deinem Kopf herunter in den unteren Bereich deines Körpers.

Die Nasenatmung

Diese Atemtechnik wirkt in jeder Situation zuerst beruhigend, danach erfährst du eine Zunahme an Energie. Dein Gehirn wird dabei mit mehr Sauerstoff versorgt, und es fällt dir leichter, dich zu konzentrieren.

Bei der Nasenatmung wird ein Geräusch erzeugt, dass dich ans Meeresrauschen erinnert.

So geht’s:

  • Atme sanft durch die Nase ein.
  • Jetzt stell dir vor, du würdest beim Ausatmen auf einen Spiegel hauchen. Aber du hältst den Mund geschlossen. Auf diese Weise entsteht ein leicht rauschendes Geräusch in deiner Kehle.
  • Jetzt lass dieses leise Rauschen auch beim Einatmen geschehen. Experimentiere etwas: Lass deinen Atem immer länger werden und „auslaufen“ wie eine Welle am Strand.

Wenn du dabei die Augen geschlossen hältst und dir ein Meer vorstellst, wird die Wirkung noch verstärkt. Es ist eine wunderschöne Atem-Meditation.

Die Feueratmung

Diese Atemtechnik ist ein kleines Workout 😉

Sie wirkt entgiftend und trainiert gleichzeitig deine Bauchmuskeln. Dabei bekommt dein System besonders  und viel Sauerstoff und Energie. Nach ein paar Minuten bist du sehr viel wacher und hast einen klaren Kopf.

So geht’s:

  • Halte deine Hand kurz vor deine Nase und atme ein paar mal schnaubend ein und aus. Spüre dabei den Luftstrom in deiner Handfläche.
  • Achte nun auf deine Bauchdecke: Wie ein Blasebalg ist sie in starker Bewegung. Atme 20 mal auf diese Weise schnaubend tief ein- und aus. Wiederhole den Satz ein oder zwei mal.

Sollte dir schwindlig werden, beende diese Sitzung. Danach spüre noch etwas nach und genieße die intensive Energie in deinem Körper.

Die einzelnen Atemtechniken haben also verschiedenste Wirkungen. Wenn du regelmäßig übst, kannst du dadurch dein Wohlbefinden deutlich verbessern. Atemtechniken wirken weit effizienter und zugleich natürlicher als Kaffee, Schlaftabletten, Aspirin etc.

Mit Meditation die Wirkung des Atems verstärken

Die stärksten positiven Auswirkungen deines Atems wirst du erfahren, wenn du ihn mit Meditation verbindest.

Auf diese Weise wird er für dich zum „Anker“ , der dich immer stärker in der Gegenwart hält.

Inzwischen sind die vielfältigen Auswirkungen von Meditation, Yoga und Achtsamkeit erforscht und bekannt.

ABER:  Die meisten Menschen  – nach jüngster Umfrage ca. 80% – die mit Meditation anfangen, hören bereits innerhalb des ersten Monats mit der guten Angewohnheit auf. Sie erfahren dann auch nicht du so überaus positiven Auswirkungen.

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Lese hier einige Rückmeldungen der letzten Teilnehmer:

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Über Jan von Wille

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About the Author

Jan von Wille, leitet zusammen mit seiner Frau Susanne die Akademie für Lebenskunst und Leaderschip. Themen wie Achtsamkeit, moderne Spiritualität und Unternehmertum

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