Morgenseiten – die alternative Meditation

Ein neuer Tag beginnt. Jeder Tag ist eine Miniaturausgabe deines Lebens und spiegelt deine Einstellung und Werte wieder. Am ende deiner Tage wird es dein irdisches Leben gewesen sein.

Dein Vermächtnis, Deine Spuren in dieser Welt.


Je natürlicher du aus deinem tiefsten Inneren heraus lebst, desto mehr Leben wirst du jeden Tag erfahren und du wirst auch Leben in diese Welt bringen.


Kontakt zu mir selbst

Die Morgenseiten sind ein sehr kraftvolles Werkzeug, um tieferen Kontakt zu uns selbst zu bekommen.

Wer sind wir eigentlich und wie gut kennen wir uns selbst?

Wissen wir um unsere ​​heimlichen Wünsche​​​, unsere Träume, Ängste und Befürchtungen?

Was treibt uns innerlich an, was hält uns zurück?

Was lässt uns aufstehen, wenn wir gefallen sind, was hindert uns daran, unsere Ziele zu verfolgen und für unsere Wahrheit einzustehen?


Schreiben als Meditation

Mit den Morgenseiten haben wir eine Schreibmethode, die dazu dient, dass wir uns selbst im Strudel der Gedanken und Gefühle nicht verlieren, die jeden Augenblick durch unseren Kopf und unser Herz rauschen.

Mit dieser Methode fällt es leicht, in sich zu horchen, sich selbst zu beobachten, sich kennenzulernen und seinen Horizont zu erweitern.


Der intuitive Satzanfang

Ein bewusster Satzanfang kann die Weichen für unseren Geist stellen.

Unser Geist hat die Eigenschaft, den Beginn eines Satzes, wie immer er lauten mag, zu Ende bringen zu wollen.

Man setze uns einen beliebigen Satzanfang vor, wie zum Beispiel:

„Ich genieße es, wenn…"

und wir werden ihn automatisch fortführen.

Das Interessante daran ist, dass wir dafür unbewusst unser ganzes Wesen einsetzen, wenn wir uns nicht dabei stören. Mit einem Satzanfang bringen wir einen Schreibprozess in Gang, der unser eigenes tieferes Wissen und Können offenbart. Etwas, von dem wir unter Umständen nicht einmal wussten, dass wir es haben.


Nicht Nachdenken

Nachdenken ist, wie das Wort „nach“ schon sagt, ein Rückblick und meist mit einer wertenden Analyse von Gefühlen oder Gedanken verbunden.

Dieses Bewerten hindert uns daran, stehenzulassen, was gerade ist und es wertfrei zu betrachten.

Wenn wir die Morgenseiten schreiben, ist die Bandbreite dessen, was wir aufschreiben, sehr viel größer.

Solange wir schreiben, werden keine Korrekturen vorgenommen, es gibt keine Unterbrechung zum Überlegen und das bisher Geschriebene wird nicht gelesen.


Die Morgenseiten sind wie ein Fluss, in dem wir absichtslos dem nächsten Gedanken, Gefühl oder der nächsten Wahrnehmung schreibend folgen.


Wenn uns nichts mehr einfällt und wir nicht wissen, was wir schreiben sollen, dann schreiben wir einfach: „Ich weiß gerade nicht, was ich schreiben soll …“

– solange, bis uns wieder etwas in den Sinn kommt.


Eine Frage, ein Satz, ein Wort.


5 Gründe täglich Morgenseiten zu schreiben:


​1) Klarheit: besonders, wenn du vor wichtigen Entscheidungen stehst. Das mentale Gerümpel wird entfernt und du kannst klarer denken und schneller, bessere Entscheidungen treffen


2) Du ärgerst dich nicht über Kleinigkeiten – und ziehst sie in die Länge. Durch die Morgenseiten bringst sie auf den Müllplatz und hast den restlichen Tag Ruhe davon.


3) Wenn du Fragen hast, dann kann deine innere Weisheit dir Antworten geben – manchmal sofort oder nach ein paar Tagen


4) Deine Verbindung zu deinem Herz und Gefühl wird klarer und stärker.


5) Durch wachsende Klarheit und Zugang zu deinen Emotionen brauchst du keine Dinge, die deine Emotionen verdrängen würden („Frustessen”, stundenlanges Fernsehen, endloses Arbeiten…)


Um eine spürbare Wirkung zu erzielen, solltest du die Morgenseiten allerdings mindestens 30 Tage lang hintereinander schreiben.


Erst wenn das morgendliche Schreiben zur Gewohnheit geworden ist, wirst du auch die positiven Auswirkungen bemerken.


Hier kannst du die Morgenseiten direkt mal ausprobieren:


Die Morgenseiten-Online < Klick


Julia Cameron war übrigens eine der ersten, die die Morgenseite populär gemacht haben. Die Methode wird ausführlich in ihrem Buch „Der Weg des Künstlers“ beschrieben.



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